Das Tor zum Norden

Portela

Pass zwischen Osten und Norden · 660 m

Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) · Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Aus der Tour · Die wilde Nordküste Was der Guide über Portela erzählt
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Zwanzig Sekunden aus Die wilde Nordküste, geschrieben für genau diesen Ort. Auf der Tour spielt es von selbst, sobald du ankommst. Auf Englisch erzählt.

Portela ist ein Bergpass, der Sattel, an dem die Straße vom trockenen, sonnigen Osten der Insel in den grünen, nassen Norden hinüberwechselt. Und weil er das Scharnier zwischen zwei sehr verschiedenen Madeiras ist, gehört der Blick von hier zu den lohnendsten der Insel, für den geringsten Aufwand: einfach am Café halten und umdrehen.

Unter dir öffnet sich die Nordküste: der Ort Porto da Cruz, ans Meer geschmiegt, Weinterrassen an unmöglich steilen Hängen, und über allem die gewaltige Masse des Penha de Águia (Adlerfelsen), der 590 Meter senkrecht aus dem Atlantik ragt. An einem klaren Tag sieht die ganze Szene wie inszeniert aus.

Über diesen Pass geht es seit Jahrhunderten hinüber: Bauern, Ochsenkarren, Händler auf dem Weg zwischen den beiden Küsten. Nicht umsonst steht genau hier ein altes Café: Hier hält man an, kommt zu Atem und begreift, wie abrupt die Insel von einer Seite eines Bergrückens zur anderen ihren Charakter wechselt.

Tipp von Einheimischen: Hol dir einen Kaffee (oder einen Poncha, wenn du nicht fährst) im alten Café und genieß den Blick von der Terrasse. Die perfekte Pause auf halber Strecke einer schönen Runde zurück aus dem Osten, und das Licht auf dem Adlerfelsen ist morgens am besten.

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